Tipps & Tricks rund um das Abnehmen




Allgemeine Abnehm-Tipps


Fast jeder Zweite wiegt zuviel

Und trotzdem wissen die wenigsten, ob und wie viel Übergewicht sie mit sich herumschleppen. Als erstes sollten Sie daher Ihr Gewicht checken.

Testen Sie Ihren Body-Mass-Index (BMI)!

Wissenschaftler gehen davon aus, dass rund 40 Prozent aller Deutschen Probleme mit Übergewicht haben. Und meist klingt ihr Kummer wie eine "unendliche Geschichte":
Keine Diät bringt einen dauerhaften Erfolg.
Kaum hat man etwas abgenommen, nimmt man wieder zu - und probiert die nächste Diät.
Was vielleicht helfen würde, schmeckt nicht und ist mit zu vielen Verboten behaftet.
Die Radikalmethode namens Nulldiät hat keinen Lerneffekt für die Zeit "danach".
Viele Diäten sind zu "mager" ausgelegt, so dass man ständig Hunger hat. Die meisten dieser Diäten werden dann auch abgebrochen. Schließlich wird der Wunsch zur guten Figur zum permanenten Diätfrust!
Unser Körper liebt Reserven. Wenn unser Körper über die Nahrung mehr Energie (= Kalorien) erhält, als er für seinen Grundumsatz und Arbeitsumsatz, also für alle seine Tätigkeiten braucht, speichert er den Überschuss in Form von Fett - wir nehmen zu. Dieser Prozess läuft bei einer Reduktionskur genau entgegengesetzt ab. Denn dabei erhält unser Körper weniger Energie, als er verbraucht. Jetzt wird er gezwungen, die (Fett-)Reserven zu aktivieren, die er in Zeiten des Überflusses angelegt hat. Es kommt zum Fettabbau. Das ist genau das, was wir mit einer Reduktionskur bezwecken wollen!

Die beste Diät - bewusster essen

Diäten gibt es viele, doch - darin sind sich die Ernährungswissenschaftler einig - wirksam ist auf Dauer nur eines:
Wer auf Dauer abnehmen will, muss erst wieder lernen, wie man sich vernünftig ernährt.
Mit Beginn der Diät muss daher die Ernährung umgestellt werden.
Sie muss vollwertig, frischebetont und fettkontrolliert sein.
Verwenden Sie nach Möglichkeit möglichst wenig Fertigprodukte.
Angerührte Shakes und sogenannte "Fertig-Diät-Menüs" sind zwar praktisch, aber nichts auf Dauer - meist fehlt es am Lerneffekt! Besser sind Diätprogramme.
Wer wenig Zeit hat, seine Diätmahlzeit selbst zu kochen, sollte sich ein gutes Diäprogramm, wie z. B. DietChef ansehen.
Übergewichtige sollen deshalb während einer Diät lernen, worauf es bei der Zubereitung der Mahlzeiten ankommt - und das geht nur, wenn möglichst viele Speisen selbst zubereitet werden.
Bevorzugen Sie vollwertige, natürliche Zutaten, viel frisches Obst und Gemüse.
Sparen Sie am Salz. Verwenden Sie davon so wenig wie möglich, denn Salz bindet das Wasser im Körper. Wer zuviel salzt, nimmt weniger ab!
Trinken Sie viel! Am besten Früchte- und Kräutertee, Wasser, Mineralwasser und Pflanzensäfte (z. B. Löwenzahn- und Brennnesselsaft von Schoenenberger), die den Körper wirkungsvoll entwässern und entschlacken.
Bevorzugen Sie ballaststoffreiche Nahrung: viel Brot, Müslis, Weizenkeime fördern die Darmtätigkeit und sättigen gut.
Trinken Sie vor jeder Mahlzeit ein Glas Dinkula mit Mineralwasser. Damit stärken Sie Ihr Immunsystem.
Leichte Fleisch-, Geflügel- und Fischmahlzeiten gehören ebenfalls auf den Speisezettel.

Wer keinen Hunger hat, nimmt leichter ab

Gerade das ist bei Diäten oft ein Problem. Schließlich führen die meisten Übergewichtigen ihre Gewichtsprobleme auf allzu großen Hunger zurück. Hunger ist zugleich der Hauptgrund, warum so viele Diäten scheitern.

Es gibt einige - oftmals recht teure Produkte - die das Abnehmen erleichtern. Einige Pulverprodukte werden einfach in leichte Suppen, Milchdrinks oder Säfte eingerührt. Sie sind meist kalorienfrei und bilden im Magen Gelkörper, die einen Teil des Magens ausfüllen. Dadurch entsteht ein Sättigungsgefühl. Ähnliches bewirkt auch ein Glas Wasser oder eine Tasse Gemüsebrühe, ein Stück Obst oder Rohkost wie ein paar Radieschen oder Möhren. Der Magen wird dadurch etwas gefüllt und gleichzeitig wird ein leichtes Sättigungsgefühl bewirkt. Gut ist auch Matetee. Aufgrund seiner natürlichen Inhaltsstoffe wird der Hunger gedämpft - genau das Richtige zur Unterstützung einer Diät und zur Bekämpfung des Hungers.
Tipp: 15-20 Minuten vor der Mahlzeit eine Tasse Matetee trinken. Dadurch wird der Hunger rechtzeitig vor der Mahlzeit gedämpft.

Frischprodukte bevorzugen

Bevorzugen Sie Frischprodukte oder Tiefkühlware. Konserven sind zwar äußerst praktisch, enthalten aber wesentlich weniger Vitamine und enthalten oft zuviel Salz.


Abnehmen beginnt im Kopf


Psychotipps helfen beim Abnehmen, denn jeder, der sich ein paar kleine Tipps zu Herzen nimmt, kann mit deren Hilfe schneller und besser abnehmen.

Wer auf Dauer schlank bleiben will, muss fest entschlossen dazu sein, sich von alten Eßgewohnheiten zu verabschieden. Der erste Schritt jeder erfolgreichen Diät muss sich deshalb im Kopf abspielen! Am besten überdenken Sie Ihre bisherige Ernährungs- und Lebensweise. Prüfen Sie Ihre Essgewohnheiten, lassen Sie alle Ihre Lieblingsspeisen Revue passieren. Denken Sie auch an die liebgewordenen Naschereien und an die Getränke (Limonade, Cola, Bier, Wein...). Wer gründlich nachdenkt, erkennt seine Fehler recht schnell:
Unregelmäßiges Essen
Hastiges Essen
fettreiche und zuckerreiche Produkte
Fast Food
Mangelnde Bewegung und wenig körperliche Betätigung tun ihr übriges dazu, dass sich die Pfunde summieren.

Ziele setzen

Nach dem Entschluss zur Diät setzen Sie sich ein Abspeckziel. Bleiben Sie dabei aber auf dem Teppich, denn was man sich über Jahre angefuttert hat, wird man nicht in einer Woche los!

Realistisch ist, bei einer Diät mit täglich 1200 Kilokalorien in 7 Tagen 1 Kilo reines Fettgewebe abzuspecken. Dazu kommt der Flüssigkeitsverlust, der bei entschlackender Kost ganz beträchtlich sein kann. Sport steigert die Gewichtsabnahme.

15 Pfund weniger in 8 Wochen

10 Pfund weniger in 8 Tagen sind kaum drin. Meist handelt es sich bei spektakulären Kurerfolgen nur um Wasserverluste, die der Körper ganz schnell wieder ausgleicht. Aber 15 Pfund in 8 Wochen - das kann man gut schaffen!

Alles in allem können Sie mit einer vernünftigen Diät - verbunden mit viel Sport und Bewegung - in 8 Wochen bis zu 15 Pfund verlieren. Sie brauchen nicht zu hungern, können schmackhaft und vielseitig essen, sind optimal mit allen Nähr- und Aufbaustoffen versorgt und bleiben fit und leistungsfähig. Auf den Geschmack, die Vielfalt, die Ausgewogenheit, den Sättigungsgrad und auf die Praktikabilität der Kost kommt es an. Wenn diese Forderungen nicht erfüllt sind, scheitert jede Diät.

Wichtig ist, dass Sie nach einer erfolgreichen Diät Ihre Ernährung umstellen. Das ist ganz einfach und verlangt von keinem große Opfer - essen Sie einfach etwas weniger und vor allem bewusster!

Wenn Sie an Krankheiten, insbesondere an Stoffwechselerkrankungen leiden sollten Sie Ihren Arzt fragen, bevor Sie mit einer Diät beginnen.

8 Psychotipps für die Diät

Eine Diät erfordert einen eisernen Willen und eine ordentliche Portion Durchhaltevermögen. Aber keine Angst - jeder kann mit Erfolg eine Diät durchstehen. Ein paar Tipps helfen Ihnen dabei. Damit können Sie leichter den "inneren Schweinehund" überlisten:
Das abschreckende Beispiel: Kleben Sie ein Foto "aus fetten Jahren" an den Kühlschrank!
Verschenken Sie Ihre Naschvorräte oder schließen Sie sie weg. Lassen Sie keine angebrochenen Packungen herumliegen.
Essen Sie zu festen Zeiten an einem festen Platz. Decken Sie den Tisch einladend und richten Sie Ihr Essen appetitlich an. Denn das Auge isst mit!
Servieren Sie Ihr Essen auf einem kleineren Teller. Dann sieht die Portion gleich viel größer aus.
Verwenden Sie ein kleineres Besteck. (Kuchengabel, Kaffeelöffel). So essen Sie länger und werden schneller satt.
Lassen Sie sich Zeit! Legen Sie das Besteck immer wieder hin. Kauen Sie gründlich. Trinken Sie vor und zu dem Essen Wasser oder Tee. Das sättigt, weil der Magen gefüllt wird.
Der Brötchen-Trick: Schneiden Sie Ihr Frühstücksbrötchen nicht quer in zwei Hälften, sondern schneiden Sie es wie einen Brotlaib in Scheiben. So werden Sie prima satt.
Achten Sie auf das Hungergefühl! Matetee dämpft den Hunger. Gut ist auch Dinkula mit Mineralwasser.


Welche Diät ist die beste für mich?


Diäten gibt es massenhaft, und jährlich kommen neue, meist sensationsgeladene Diäten hinzu. Von Atkins-Diät bis Zitronenkur ist alles vertreten. Die einen schwören auf eine eiweißreiche Kost, die anderen auf eine fettreiche und wieder andere halten eine kohlenhydratreiche Diät für das Nonplusultra der Traumfigur. Daneben gibt es noch andere Spielereien, die beispielsweise das Eiweiß von den Kohlenhydraten getrennt haben wollen (Trennkost) oder die das Cholesterin einfach unter den Teppich kehren (Mayo-Kur).

Das Beste ist immer noch eine kalorienreduzierte Mischkost.

Dabei ist der einfachste Weg der beste und wirksamste:
abwechslungsreiche, gemischte und vollwertige Kost
maximal 1200 Kilokalorien pro Tag
Verzicht auf Zucker
Reduzierung des Fettanteils, insbesondere des tierischen Fettes
Erhöhung des Ballaststoffgehaltes

Eine solche Ernährung ist automatisch pflanzenbetont, ihre Durchführung ist einfach und der Abspeckerfolg vorprogrammiert. Der wohl wichtigste Aspekt ist jedoch, dass der Übergang von Diät auf Dauerkost fließend erfolgen kann und der Betroffene während der Diät lernt, sein Essverhalten auf Dauer in eine gesündere Richtung zu entwickeln. So werden auch die gefürchteten Rückfälle in den alten "Esstrott" vermieden und dem "Jojo"-Effekt, dem Rauf und Runter des Gewichts durch gescheiterte Abspeckversuche, entgegengewirkt.


Der Jojo-Effekt


Vermeiden Sie den JoJo-Effekt! Denn er ist der Grund, warum es nach vielen Diäten rasch zur Gewichtzunahme kommt und sich das Gewicht allmählich hochschaukelt. Dieses Phänomen nennt man "JoJo-Effekt". 1 Kilo Fettgewebe liefert übrigens rund 7000 Kilokalorien. Genau diese Energiemenge müssen wir beim Essen einsparen, um 1 Kilo Gewicht zu verlieren! Jede Diät zwingt den Körper zur Umstellung: Wenn weniger Energie zugeführt wird, arbeitet der Körper ökonomischer, er schaltet auf Sparflamme und schont wertvolle Eiweißreserven. Nach ein paar Tagen hat er sich an die neue Situation gewöhnt.

Kein Wunder, dass er bei Normalkost sofort zunimmt. Deshalb müssen wir auch nach der Diät kalorienbewusst essen, um das Gewicht zu halten. Bringen Sie auch die Verdauung in Schwung!



Die Sache mit den Kalorien


Unser Energiebedarf (er wird in Kalorien oder Joule abgegeben) hängt von dem ab, was wir verbrauchen. Der Verbrauch selbst hängt von verschiedenen Faktoren ab: von dem Grundumsatz, den unser Körper zur Aufrechterhaltung all seiner Funktionen benötigt, von der Arbeit, die wir verrichten und von allen anderen Tätigkeiten, beispielsweise vom Sport. Frauen zwischen 25 und 50 Jahren mit einer überwiegend sitzenden Tätigkeit, also so genannte Leichtarbeiter, benötigen am Tag etwa 2.000 kcal oder 8340 kJ. Gleichaltrige Männer, ebenfalls Leichtarbeiter, benötigen dagegen pro Tag 400 kcal oder 1670 kJ mehr. Wer mehr arbeitet (oder Sport treibt) benötigt mehr Energie. Die Zuschläge betragen pro Tag für Mittelschwerarbeiter 600 kcal, für Schwerarbeiter 1.200 kcal und für Schwerstarbeiter 1600 kcal mehr. Das ist gar nicht so viel, denn die meisten Übergewichtigen nehmen auch ohne körperlich schwere Arbeit über 3.000 kcal zu sich. Irgendwo müssen die Fettrollen ja herkommen.


Die Verdauung muss stimmen!


Kurbeln Sie deshalb die Verdauung an! Während der Diät ist es besonders wichtig, die Verdauung anzukurbeln. Der Speisezettel enthält reichlich Ballaststoffe, die die Füllstoffe des Darmes darstellen. Sie brauchen viel Flüssigkeit, um zu quellen und das Darmvolumen zu erhöhen. Dadurch wird der Darmmuskel zur Bewegung (Peristaltik) angeregt. Unterstützend wirken Sauermilchprodukte wie Joghurt oder Buttermilch. Sie enthalten Milchzucker (wirkt leicht abführend) und Milchsäure, die für eine gesunde Darmflora wichtig sind. Auch Dinkula (Reformhaus oder Bioladen) ist eine natürliche Verdauungshilfe.

6 Tipps für die Verdauung:
Ballaststoffreich essen (Vollkornmüslis, Vollkornbrot, frisches Obst, Gemüse, möglichst viel Rohkost)
Viel trinken (Mate-, Kräuter- und Früchtetee, Dinkula, Obst- und Gemüsesäfte)
Täglich Sauermilchprodukte (Joghurt, Dickmilch, Buttermilch, Kefir)
Weizenkleie und Leinsamen zur Ballaststoffanreicherung (z. B. in Joghurt, Getränken etc.)
Viel Bewegung (Joggen, Spazieren gehen, Gymnastik)
Finger weg von Abführmitteln!


Die Sache mit den Fatburnern


Die beste Methode, möglichst viel Fett zu verbrennen ist, den Stoffwechsel entsprechend anzukurbeln. Das klappt am Besten mit viel Sport und Bewegung.

Es gibt aber auch einige Lebensmittel, die den Stoffwechsel aktivieren und damit die Fettverbrennung in Schwung bringen. Besonders wichtig:

Lebensmittel, die viel sekundäre Pflanzenstoffe (SPS) enthalten: Dazu gehören enzymreiche exotische Früchte wie z.B. Mango, Papaya, Ananas, Kiwi sowie Gemüse.
Eiweißreiche Kost: Beim Eiweißabbau muss unser Stoffwechsel kräftig arbeiten - auch dadurch wird die Fettverbrennung aktiviert. Reich an Eiweiß sind Fisch, Fleisch und Geflügel, Eier, Quark und Käse.
Ballaststoffreiche Kost: Ballaststoffe beschäftigen unsere Verdauung. Dadurch wird ganz nebenbei viel Energie verbrannt. Reich an Ballaststoffen sind Brot und Getreideprodukte wie z.B. Weizenkleie und Weizenkeime sowie Gemüse.
Dinkula, das milchsauer vergorene Getränk aus Bio-Dinkelbrot ist reich an wichtigen Enzymen und Fermenten, die unseren Stoffwechsel und damit auch die Fettverbrennung unterstützen. Trinken Sie daher vor jeder Mahlzeit ein Glas Dinkula mit etwas Wasser.

Wichtig: Nehmen Sie möglichst wenig Fett zu sich und verwenden Sie fettarme Produkte. Ist Fett erforderlich, sollten möglichst hochwertige pflanzliche Fette und Öle verwendet werden wie z. B. Weizenkeimöl, Kürbiskernöl, Walnuss- und Rapsöl (z. B. von Brändle) für Salate und Traubenkernöl, Sesamöl und vita-Rapsöl (vgl. Stiftung Warentest "Rapsöltest") zum Braten.



Biostoffe helfen beim Abnehmen


Vitamin C ... stärkt nicht nur unser Immunsystem, es hilft dem Körper auch beim Fettabbau. Daher viel frisches Obst und Gemüse essen. Reich an Vitamin C sind Citrusfrüchte und Exoten, Sanddorn, Erdbeeren und Johannisbeeren sowie Paprika, Spinat, Tomaten und alle Kohlarten.
Magnesium ... ein Powermineral, das den Stoffwechsel ankurbelt und den Fettabbau unterstützt. Reich an Magnesium sind Getreideprodukte, insbesondere Weizenkeime sowie Nüsse und Samen.
Cynarin
und andere
Bitterstoffe
... regen die Tätigkeit der Leber an und fördern den Fettstoffwechsel. Sie unterstützen zudem die Entgiftungstätigkeit der Leber. Der reichliche Gallenfluss fördert außerdem die Fettverdauung. Besonders reich an Bitterstoffen sind einige Gemüsesorten wie z. B. Artischocke, Chicorée und Löwenzahn. Bitterstoffe sind auch in vielen Pflanzensäften (z. B. von Schoenenberger, gibt es in Apotheke, Reformhaus und Bioladen) enthalten.
Carnitin ... ein wichtiger Regulator in unserem Energie- und Fettstoffwechsel. Carnitin transportiert Fett zu den Körperzellen, wo es zu Energie verbrannt wird und verhindert gleichzeitig, dass sich zuviel Fett im Blut ansammelt. Carnitin finden wir in Milchprodukten sowie in Muskelfleisch
Linolsäure ... ist für den Aufbau und die Erhaltung unserer Darmschleimhaut wichtig. Die Darmschleimhaut kann Nahrungsfette bereits bei der Verdauung zurückhalten und in Energie umbauen. Gleichzeitig senkt die Linolsäure den Cholesterinspiegel im Blut. Reich an Linolsäure sind pflanzliche Fette und Öle, insbesondere vita-Rapsöl.


Helfen Light-Produkte beim Abnehmen?


Vorsicht Dickmacher!

Unter Light-Produkten versteht man Nahrungsmittel, die durch Fett- und/oder Zuckerreduktion weniger Kalorien enthalten als vergleichbare Normalprodukte (z.B.: Cola light, Fruchtjoghurt - Fruchtjoghurt light, Käse - Käse light etc.). Statt Zucker wird oft künstlicher Süßstoff verwendet, der praktisch kalorienfrei ist.

Fraglich sind jedoch einige Lightprodukte wie z. B. Sahnejoghurt light bei denen lediglich der Zuckergehalt, aber nicht der Fettgehalt reduziert wurde. Hier ist ein einfacher fettarmer Joghurt sicherlich sinnvoller.


Machen Süßstoffe dick?


Süßstoffe gerieten in den Verdacht, das Hungergefühl zu steigern und damit im Endeffekt schuld an einer Gewichtszunahme zu sein. Dies wurde mittlerweile eindeutig widerlegt, sodass Sie Süßstoff durchaus ohne Bedenken verwenden können.


Fettsparen macht Sinn!


Fettreduzierte Light-Produkte (wie z.B. Käse, Halbfette, fettreduzierte Wurst) helfen ebenfalls, überflüssige Kalorien zu vermeiden. Frische Halbfett statt Butter oder Margarine aufs Brot und schon sparen Sie fast 50 % Fett ein! Sie sind in einer kalorienbewussten Ernährung durchaus sinnvoll, wenn man berücksichtigt, dass sie aus geschmacklichen Gründen vielfach stärker gesalzen sind.

Die 11 besten Tipps zum Fettsparen.

Vorsicht Fett Fett hat die meisten Kalorien - pro kg satte 9.000 kcal oder 37656 kJ! Diese Energiemenge reicht während einer Diät für 8-9 Tage. Deshalb tritt Übergewicht meist erst bei hohem Fettverzehr auf. Daher: unbedingt fettarm essen: Weniger Fleisch und fetten Käse, dafür mehr Brot, Gemüse und Obst. Und: Streichfette wie Butter und Margarine kräftig reduzieren. Das spart Kalorien! Vorsicht bei Fertigprodukten und Fast Food. Hier finden Sie viele heimliche Kalorienbomben.
Weniger Fett
aufs Brot!
Nicht das Brot macht dick, sondern der Brotbelag hat es in sich. Geizen Sie daher mit Butter und Margarine. Und wer Frischkäse, Schmelzkäse oder Streichwurst aufs Brot schmiert, kann auf Butter oder Margarine ganz verzichten!
Halbfett statt
Butter
Wer statt Butter oder Margarine die gleiche Menge Halbfettbutter oder -margarine aufs Brot streicht spart fast 50 % Fett! Denn 100 g Halbfett enthalten nur 40 g Fett. 100 g Margarine enthalten dagegen 80 g, Butter sogar 82 g Fett.
Fettarm kochen Verzichten Sie auf den Stich Butter am Gemüse oder am Kartoffelpüree. Gehen Sie mit Fett und Öl sehr sparsam um, aber verzichten Sie nicht ganz darauf. Ihrer Gesundheit zuliebe sollten Sie besonders hochwertige Öle wie Rapsöl (z. B. von Brändle) verwenden. Beim Dünsten und Dämpfen von Fisch, Fleisch und Gemüse brauchen Sie überhaupt kein Fett zugeben.
Fettarm braten Kaufen Sie sich eine gute, beschichtete Pfanne. Dann kommen Sie auch beim Braten mit ganz wenig Fett aus..
Grillen statt Braten Wenn Sie Fisch, Fleisch oder Geflügel grillen, brauchen Sie überhaupt kein Fett und nur magere Stücke kaufen.
Bitte ohne Sahne Verzichten Sie während einer Diät auf Sahne (30 % Fett) oder Crème fraîche (30-40 % Fett). Nehmen Sie stattdessen Joghurt oder Sauerrahm (10 % Fett).
Bevorzugen Sie
leichte Saucen!
Saucen müssen nicht fett sein. Bratensaucen sollten grundsätzlich entfettet werden. Vorsicht bei der Verwendung von Crème fraîche. Diese enthält bis zu 40 % Fett. Eine mit etwas Mehl oder Speisestärke abgebundene Sauce ist sehr viel leichter.
Fette Salat-Saucen
sind tabu!
Sie wollen ab- und nicht zunehmen. Deshalb nur leichte, selbst gemachte Dressings mit Joghurt und Sauerrahm oder ganz wenig Essig und Öl. Besonders bei Mayonnaise (80 % Fett!) aufpassen.
Lebensmittel nach
Fettgehalt einkaufen
Wer bewusst einkauft kann nicht nur viel Geld einsparen, sondern auch leichter abnehmen. Achten Sie daher auf den Fettgehalt der Produkte: Sahne-Joghurt enthält beispielsweise sechsmal soviel Fett wie fettarmer Joghurt. Kaufen Sie fettreduzierte Milch und Molkereiprodukte. Auch bei Käse und Wurst sollten Sie nach fettreduzierten Sorten fragen.
Das Märchen von
der fetten Wurst
Natürlich gibt es auch sehr fette Wurstsorten wie z. B. Mettwurst (37,2 % Fett) oder Cervelatwurst (34,8 % Fett). Verlangen Sie bei Wurst leichte, kalorienreduzierte Sorten oder greifen Sie zu Aspik. Geflügelfleisch oder -schinken in Aspik enthalten nur 1 Prozent Fett!



Der richtige Einstieg in jede Diät


Teekuren und Saftkuren bilden den besten Einstieg in jede Schlankheitsdiät. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Denn wer eine Abspeckkur macht, möchte zunächst einmal so schnell wie möglich überflüssige Pfunde verlieren. Und das geht am schnellsten, wenn der Körper zuerst mal richtig entwässert wird. Zugegeben, die ersten Gewichtsverluste resultieren aus Wasserverlusten. In den ersten Tagen wird kaum etwas vom Fettgewebe abgebaut. Aber der erste Erfolg spornt an. Und das ist gut so, denn bei jeder erfolgreichen Kur heißt die wichtigste Devise: "Durchhalten!" Gleichzeitig wird auch der Körper überlistet, denn auch Getränke füllen den Magen, dämpfen so das Hungergefühl.



Abspecktipps für Berufstätige


Auch im Büro und in der Kantine kann man sich mit richtiger Ernährung schlank und fit halten. Beispielsweise mit den richtigen Zwischenmahlzeiten. Obst oder Früchte sind jederzeit schnell zur Hand, schmecken gut, sind gesund und haben wenig Kalorien. Kleine Snacks kann man auch daheim vorbereiten und ins Büro mitnehmen. Beispielsweise Vollkornbrot bzw. - Brötchen oder eine knusprige Reisscheibe, abwechslungsreich belegt mit einigen Salatblättern, Tomaten- und Gurkenscheiben, einem Ei, fettarmer Wurst oder magerem Käse. Sie können sich im Büro auch leicht ein schmackhaftes Müsli zubereiten: das Obst daheim vorbereiten und dann im Büro Vollkorn-Müsli, Milch, Joghurt oder Fruchtsaft zugeben.

Aber auch vitaminreiche Drinks sind als Zwischenmahlzeit fürs Büro ideal. Kleiner Tipp: in die Getränke zusätzlich einen Löffel Weizenkleie oder Psyllium (Flohsamen) einrühren. Das sättigt und fördert die Verdauung.

Wenn Sie in der Kantine essen, sollten Sie besonderen Wert auf leichte Kost legen. Wählen Sie häufiger Salate und lassen Sie die Nachspeise weg. Bei den Hauptspeisen sollten Sie fettarmen Speisen den Vorzug geben: Fisch, Geflügel und mageres Fleisch haben wenig Kalorien. Gemüse können Sie ruhig reichlich essen. Gleiches gilt für Kartoffeln und Reis. Mit Saucen sollten Sie dagegen sparsamer umgehen.



Unterwegs und im Restaurant


Viele Restaurants bieten leichte Gerichte oder kleinere Portionen an. Sagen Sie der Bedienung oder dem Kellner ruhig, dass Sie eine Diät machen und lassen Sie sich eine kalorienarme Mahlzeit empfehlen. Viele Restaurants bieten leichte Mahlzeiten an. Ist dies nicht der Fall, können Sie immer noch einen Salatteller bestellen, oder eine Gemüseplatte.

Wenn Sie auf Reisen sind und unterwegs Heißhunger bekommen, essen Sie am Besten Obst oder Joghurt. Diese Produkte lassen sich auch gut mitnehmen.



Nach der Diät


Jetzt geht es darum, den Gewichtsverlust zu stabilisieren und zu vermeiden, dass Sie wieder zunehmen. Fallen Sie deshalb nicht gleich in den alten Ernährungstrott zurück. Essen Sie auch weiterhin so bewusst wie während der Frühjahrs-Kur - frischebetont und kalorienarm.

Wenn Sie jetzt wieder in alte Essgewohnheiten verfallen, ist der Abspeck-Erfolg schnell dahin.
Setzen Sie sich daher ein Ziel: entweder weiter abnehmen bis zum Traumgewicht, oder zumindest das Gewicht halten. Wiederholen Sie eine Diät.
Wählen Sie aus der Kur die Rezepte aus, die Ihnen am Besten geschmeckt haben und probieren Sie diese häufiger aus.
Achten Sie beim Trinken darauf, "leere" Kalorien zu vermeiden. Trinken Sie reichlich Mineralwasser, Dinkula, Kräuter- und Früchtetees, aber auch Obst und Gemüsesäfte.
Dinkula enthält neben Vitaminen und Mineralstoffen wichtige Enzyme und Fermente und fördert die Verdauung. Er lässt sich hervorragend mit Obst- und Gemüsesäften und Mineralwasser mixen.
Denken Sie stets an die ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Bevorzugen Sie deshalb Obst und Gemüse, Müslis, Säfte, Fisch, Geflügel und mageres Fleisch.
Vermeiden Sie "versteckte" Kalorien. Zucker können Sie durch Süßstoff ersetzen. Sie können auch Fruchtzucker verwenden. Der hat zwar genauso viel Kalorien wie Zucker, Sie brauchen aber weniger davon, weil er um 20-40 % stärker süßt. Bei Wurst, Käse und Milchprodukten sollten Sie zu den fettreduzierten Sorten greifen.
Statt Butter oder Margarine sollten Sie Halbfett als Brotaufstrich nehmen - oder Sie streichen einfach weniger als bisher aufs Brot.
Schränken Sie den Salzverbrauch ein. Salz steht im Verdacht, Bluthochdruck zu fördern und hält Wasser im Körper zurück. Verwenden Sie stets Meersalz. Das ist gut für die Schilddrüse und dient der Kariesprophylaxe.
Bereiten Sie Ihre Speisen möglichst fettarm zu. Verwenden Sie zum Braten eine beschichtete Pfanne. Bedienen Sie sich ruhig reichlich, wenn es, Salate und Gemüse gibt.
Bevorzugen Sie beim Kochen vitamin- und mineralstoffschonende Methoden wie z.B. Dünsten, Dämpfen oder Garen in der Mikrowelle.
Kaufen Sie stets nach Plan ein. Achten Sie beim Einkauf gezielt auf leichte, fettarme und zuckerfreie Produkte.
Kontrollieren Sie auch weiterhin Ihr Gewicht. Legen Sie sofort einen Safttag ein, wenn Sie wieder zugenommen haben.
Treiben Sie oft und regelmäßig Sport. Benutzen Sie die Treppe statt dem Aufzug, fahren Sie Fahrrad und gehen Sie öfter zu Fuß. Bringen Sie die Verdauung in Schwung!
Kontrollieren Sie weiterhin täglich Ihr Gewicht.